Michael Hug tritt nach vier Jahren als Präsident der Jungliberalen Basel-zusammen mit Vizepräsidentin Diana Blome sowie dem Vorstandsmitglied Lukas Hug zurück. Nach langjährigem Engagement übergibt der scheidende Präsident die Führung einer überaus aktiven und wieder erstarkten Partei an seinen Nachfolger Benjamin Grob.

An der Generalversammlung kam es gleich zu mehreren Veränderungen im Vorstand der Jungliberalen Basel. Beisitzer und ehemaliger Kassier Lukas Hug, Vizepräsidentin Diana Blome und Präsident Michael Hug haben nach langjährigem Engagement ihre Ämter abgegeben.

Der Entscheid fiel aufgrund des Alters der drei Mitglieder, denn man wolle den jüngeren Parteimitgliedern die Möglichkeit geben, sich im Vorstand einzubringen. Alle drei werden der Partei weiterhin als Mitglieder erhalten bleiben, sich aber zusätzlich prioritär in der Mutterpartei LDP einbringen, bei welcher Michael Hug aktuell als Vize-Präsident amtet. Dass die Jungliberale Partei sich innerhalb der letzten Jahren erfolgreich positionieren konnte, zeigte sich auch bei den sehr gut verlaufenen Grossratswahlen, wo Diana Blome wie auch Michael unter den ersten Nachrückenden in den Wahlkreisen Riehen und Grossbasel-Ost sind.

Unter dem Präsidium konnten die Jungliberalen mehrere Erfolge verbuchen und sich vor allem ein neues Gesicht verschaffen. Unter den zahlreichen politischen Aktionen sind folgende speziell zu nennen:

Um auf die Wohnungsnot von Studierenden aufmerksam zu machen wurde medienwirksam ein Schiffscontainer vor die Uni gestellt, mit der Forderung, dass die Regierung sog. Wohncontainer für die Studierenden zur Verfügung stellen soll. Gegen die Einführung der Geschlechterquoten in staatsnahen Betrieben konnten die Jungliberalen gleich drei junge Frauen in das medial stark vertretene Komitee schicken, um aufzuzeigen, dass Frauen auch ohne staatliche Krücken, sondern durch fachliche und persönliche Kompetenzen in hohe Ämter kommen sollen. Die Jungliberalen konnten sich dabei stets authentisch in diese Diskussion einbringen, da sie im Vorstand – auch ganz ohne Quoten – mehr als 50% Frauenanteil besitzt.

Die Jungliberalen haben sich immer für die Interessen eines überregionalen Bildungsstandorts Basel eingesetzt. Gegen die drohenden Sparmassnahmen wurden bürgerliche Politiker aus dem Landkanton mittels Postkarten auf welchen ihre einstigen wörtlichen Zusicherungen zur Uni zitiert wurden, gemahnt. Später wurde eine Petition gegen den Zahlungsstopp des Kantons Basel-Land an die Uni Basel lanciert.

Die Zweiradinitiative, die zusammen mit den anderen bürgerlichen Jungparteien zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte.

Weiter setzte die Partei starke Zeichen für weniger strikte Richtlinien im Bereich von Gastro- und Musiklokalen. So forderten die Jungliberalen im Zuge des „Clubsterbens“ eine spezielle Ausgangszone mit gelockerten Vorschriften, sowie die Bewilligung für Foodtrucks und von sonstigen neuartigen Verpflegungskonzepten – was angeblich Früchte getragen hat.

Dass bei der Partei nicht nur leer geredet wird, sondern auch Taten folgen, konnte bei der Aktion „Herzblut, statt blutleere Versprechen“ unter Beweis gestellt werden. So starteten die Jungliberalen während der Wahlkampfzeit einen Aufruf, dass nicht nur – wie es in dieser Zeit Konjunktur hat – leere Versprechungen gemacht werden, sondern aktives solidarisches Handeln mittels einer Blutspende propagiert wird.

Die Partei ist sehr gut aufgestellt. Sie verfügt über einen sehr motivierten Mitgliederbestand, eine gute Präsenz in den sozialen Netzwerken, gesunde Finanzen und ist gut vernetzt. Zudem ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit der Mutterpartei wieder stark intensiviert worden. Nach dem letztjährigen Beitritt zu den Jungfreisinnigen Schweiz wurden die Einflussmöglichkeiten auch auf eine nationale Ebene ausgebaut. Kurz: die Jungliberalen werden (wieder) wahrgenommen und sind aktiv!

Als Nachfolger von Michael Hug ist Jurastudent Benji Grob, der sich über Jahre als Vorstandsmitglied mit grossem Engagement bewiesen hat, vorgeshen. Diana Blome soll durch Emélie Dunn, welche auch Jura studiert und bereits im Vorstand war, ersetzt werden. Die Wahlen finden an der heutigen GV statt.