Die Jungliberalen Basel Stadt fassten die Parolen für die Abstimmungen vom 12. Februar am Stammtisch am 9. Februar in der Fussballkulturbar DidiOffensiv wie folgt:

Ja zur erleichterten Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration: Die Jungliberalen befürworten die erleichterte Einbürgerung von Personen, die ihr ganzes Leben in der Schweiz verbracht haben und in aller Regel einen stärkeren Bezug zur Schweiz als zum Heimatland der Grosseltern. Sie sollen sich leichter einbürgern lassen können, damit sie zu vollwertigen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern mit allen Rechten und Pflichten werden können.

Ja zur Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr: Mit dem NAF wird die Qualität des nationalen Strassennetzes langfristig gesichert, ohne anderen Staatsaufgaben Mittel zu entziehen. Dies im Sinne der verursachergerechten Finanzierung. Bekämpft wird auch die Stauproblematik. Die Vorlage empfehlen wir deshalb zur Annahme.

Ja zur Unternehmenssteuerreformgesetz III: Bei der Steuerreform handelt es sich um einen ausgewogenen und breit abgestützten Kompromiss. Die Reform stärkt die KMU und damit auch das Fundament unseres Wohlstandes. Die Gegner der Reform ignorieren die Tatsache, dass sich die Schweiz bei einem Nein  international ins Abseits manövriert – und dass damit nicht nur Steuerausfälle in Milliardenhöhe, sondern auch massive Arbeitsplatzverluste drohen.

Nein zur Aufhebung des Quorums: Die Jungliberalen empfehlen die Vorlage abzulehnen. Die geforderte Änderung des Wahlgesetz ist aus formellen Gründen als auch aus Gründen der Rechtssicherheit unnötig. Die Abschaffung des künstlichen Quorums, das sicherstellt, das jede Stimme gleich viel „Gewicht“ zukommt, ist fragwürdig und drängt sich inhaltlich nicht auf.

Nein zum Kasernen-Umbau: Das Projekt zur Geamtsanierung und Umbau der Kaserne ist zu luxuriös geraten und umfasst einen restlos unnötigen Durchbruch durch die Fassade des Hauptbaus. Gleichzeitig ist die Neunutzung der Gebäude – ebenfalls Teil des Projekts – konzeptlos und ohne Rücksichtnahme auf langjährige Nutzer aufgegleist worden. Dieses konzeptlose Luxusprojekt ist zurückzuweisen.