Die Jungliberalen fordern eine Vereinheitlichung und eine Flexibilisierung der Regeln für fahrbare Gastronomie und eine Erhöhung der Stellplätze in der Innenstadt

Die Jungliberalen haben für den Bewilligungsdschungel in dem sich die Foodtruck-Unternehmer befinden kein Verständnis.
Eine junge und innovative Idee wird durch alte, nicht mehr praktikabel Vorschriften verhindert. Zum Teil sind diese Regeln und Verordnungen nicht einmal für die Bevölkerung einsehbar. Dies kann nicht im Sinne eines transparenten Staats sein!

Dass auch Food Trucks wie Restaurants bewilligt werden müssen, wenn sie auf Privatgrund stehen, ist völlig unverständlich-denn die Trucks bedienen ein völlig anders Segment der Gastronomie.

Foodtrucks ergänzen vielmehr das sonst eher bescheidene Fastfood-Angebot des Detailhandels, als den Markt der lokalen Restaurants zu kan­ni­ba­li­sie­ren.

Ein weiteres Problem sind die fehlenden Stellplätze für ein solches Angebot. Denn hier müssen sich Newcomer gegen alt eingesessene Maroni- und Glacestände um die wenigen Plätze streiten. Hier wurde vom zuständigen Departement der neue Trend verschlafen und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Die Innenstadt benötigt ein attraktiveres und vielseitigeres Angebot für Passanten. Der Onlinehandel, das Einkaufen ennet der Grenze, die autofreie Innenstadt etc. lassen die Basler Innenstadt austrocknen. Dabei sind Gastrostende ein möglicher Beitrag dazu, dass wieder mehr Leute in unserem Zentrum flanieren und einkaufen gehen.

Die Jungliberalen fordern deshalb eine Vereinheitlichung und Flexibilisierung der Regeln für fahrbare Gastronomie und eine Erhöhung der Stellplätze in der Innenstadt.

Konkret kämen etwa die folgenden Plätze in Frage: Man könnte prüfen, ob Foodtrucks in der Gebergasse aufgestellt werden können oder auch auf dem Vorplatz der Greifengasse, wo sich die Helvetiastatue befindet