Mittels Brief an die Entscheidungsträger von Universität und Regierung fordern die Jungliberalen diese dazu auf, endlich aktiv zu werden in Bezug auf die Wohnungsnot der Studierenden.

Die Jungliberalen verlangen dabei, dass als erste Massnahme schnellstmöglich 200 moderne Wohncontainer für die Studierenden beschafft und aufgestellt werden.
In einem am 25. Januar 2015 versendeten Brief an den Präsidenten des Universitätsrates, Dr. Ueli Vischer, den Rektor der Universität Basel, Prof. Dr. Antonio Loprieno, den Departementsvorsteher des Präsidialdepartements Basel-Stadt, Dr. Guy Morin, und an den Departementsvorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, Dr. Christoph Eymann, fordern die Jungliberalen diese auf, schnellstmöglich 200 Wohncontainer für die Studierenden in Basel zu beschaffen und aufzustellen. Damit soll der grassierenden Wohnungsnot der Studierenden in Basel entgegengewirkt werden.

Diese Massnahme entspricht dem 2011 von den Jungliberalen lancierten Programm «Bildungsstadt Basel». Studierende in Basel sollen dabei beste Voraussetzungen vorfinden, tragen diese doch massgeblich zum vielfältigen und lebendigen Stadtleben bei. Ziel soll sein, die Studierenden auch über die Zeit nach ihrem Studienabschluss in der Stadt Basel zu behalten. Die Wohnungsnot unter den Studierenden droht das Projekt «Bildungsstadt Basel» aber zu gefährden, da die tiefe Leerstandsquote bei den Mietwohnungen in Basel viele Studenten daran hindern könnte, überhaupt nach Basel zu ziehen.

Daher sollen nun auch in Basel – wie in Amsterdam und Berlin – moderne und praktische Wohncontainer diese Wohnungsnot entschärfen. Obwohl die Standortfrage dabei nicht im Zentrum steht, sehen die Jungliberalen etwa im Bereich der Uferstrasse eine Möglichkeit für die Studentenwohncontainer. Die teils brachliegenden und im Eigentum des Kantons stehenden Grundstücke wären wohl schnell verfügbar. Das dadurch entstehende «Studentenquartier» könnte sich auch positiv auf Kleinhüningen auswirken.