Es ist dreist, dass die Skuba in der Diskussion über eine Erhöhung der Studiengebühren erneut deren Abschaffung fordert, obwohl sie sich selbst fragen könnte, ob sie die 130`000 Franken Budget jedes Jahr rechtfertigen kann. Im Konsens mit der JUSO wird schnell die gefährdete Chancengleichheit ins Feld geführt.
Diese ist zweifellos ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft. Doch eine Erhöhung der Studiengebühren um besagte 150 Franken ist verkraftbar, sofern daraus auch Mehrleistungen erwachsen. Dass die Skuba die 2.2 Prozent, welche die Studiengebühren an der Unifinanzierung ausmachen, als irrelevant abkanzelt, ist schlicht falsch.
Wir brauchen Gebühren als Anreiz, um das Studium zu beschleunigen. Denn wenn studieren gratis wäre, ist auch dessen Wertschätzung geringer. Die Folge wären „Papierstudenten“, die von Studentenrabatten profitieren wollen oder andere, die etliche Semester aneinanderreihen. Die Skuba dankt – mehr Studenten blasen ihr Budget weiter auf.