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Jungliberale fordern den Heimatschutz auf, sich aus der Universitätspolitik zu halten

Nachdem die Jungliberalen Basel-Stadt schon im letzten Herbst die Bildung eines zentralen Campus an der Universität Basel gefordert haben und auch die Universitätsleitung mit den 3 geplanten zentralen Standorten den Bedürfnissen von Studenten, Lehrkörpern etc. entgegenkommt, stellt sich der Basler Heimatschutz diesem Projekten entgegen. Es kann nicht sein, dass aus falscher Nostalgie und dem Festhalten an Gebäuden von Kantonsarchitekten die Schaffung eines innovativen Lehr-, Lern- und Universitätszentrum verhindert wird. Auch der Vorschlag des Basler Heimatschutzes, die Universität solle auf den Kanton Basel-Land ausweichen, ist aufgrund der benötigten Nähe der Wissenschaftsstandorte kontraproduktiv. Die Universität kann nur erfolgreich sein, wenn sie international mithalten kann und attraktiv bleibt. Alte Gebäude, welche den modernen Ansprüchen der Forschung nicht im selben Masse nachkommen können wie moderne Bauten, nützen weder Lehre noch Forschung etwas und sollen daher keinesfalls lediglich aus ästhetischen Gründen erhalten bleiben. Damit gefährden und behindern sie die gesunde Entwicklung der Universität. Die Jungliberalen fordern ein umgehendes Umdenken und den Stopp der Verhinderungstaktik, welche nun offenbar auch durch den Heimatschutz mit fadenscheinigen Argumenten gefahren wird. Es ist nicht Sache des Heimatschutzes Universitätspolitik zu betreiben und die Verteilung von Fakultäten und Departementen zu forcieren.

Über den Autor

Philip Schotland

Beisitzer Jungliberale Basel-Stadt

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10.

Jun. 2012