Medienmitteilung: Bürgerliche Jungparteien verurteilen die Vorgänge rund um die illegale Party auf dem nt/Areal
Die gemeinsam von allen Basler Jungparteien unterstützte Petition zur Einführung einer Jugendbewilligung im Kanton Basel-Stadt hat nichts mit den Vorgängen rund um das nt/Areal vom vergangenen Wochenende zu tun. Aus dem Petitionstext und dem dazugehörigen Merkblatt geht klar hervor, dass gewisse Kriterien bei der unbürokratischen Vergabe der Jugendbewilligung eingehalten werden müssen. Unter anderem folgende:
- Eine klar bezeichnete Person übernimmt die Verantwortung für die Durchführung der Party
- Der Ort muss für die Party geeignet sein und auf öffentlichem Grund stattfinden. Anwohner und öffentlicher Verkehr dürfen nicht gestört werden.
- Die Party-Örtlichkeit ist so zu verlassen, wie sie angetroffen wurde – ohne Abfälle oder Schäden.
Die bürgerlichen Jungparteien der Jungfreisinnigen, Jungliberalen, der Jungen SVP und der Jungen CVP tolerieren keine illegalen Partys auf Privatgelände, keinerlei Sachbeschädigung oder Verschmutzung der Örtlichkeiten und schon gar keine Gewaltakte oder Drohungen insbesondere gegenüber Unbeteiligten und den Ordnungskräften. Leider halten es nicht alle der an der Petition beteiligten Jungparteien für nötig, sich von den inakzeptablen und für die Petition kontraproduktiven Vorkommnissen auf dem nt/Areal zu distanzieren, sondern wohnen diesen sogar noch, wenn auch nur passiv, bei.
Die bürgerlichen Jungparteien fühlen sich daher gezwungen ihre klare Ablehnung gegenüber den Vorkommnissen auf dem nt/Areal hiermit kund zu tun. Wir fordern von allen Jungparteien, dass sie die bestehende Rechtsordnung mit ihrem Handeln nicht relativieren, sondern dem legitimen Bedürfnis der jungen Generation auf mehr Freiraum in der Stadt auf demokratische Weise Ausdruck verleihen.
Bildungsstadt Basel
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