Lancierung der Petition gegen den Finanziellen Kahlschlag bei der Uni Basel

Medienmitteilung: Jungliberale Basel. 21. September 2015

Lancierung der Petition gegen den Finanziellen Kahlschlag bei der Uni Basel

Jungliberale sammeln 500 Unterschriften in zwei Tagen und fordern nun weitere Parteien, Interessenverbände und Private auf, diese Petition, im Kampf für eine starke Universität Basel zu unterstützen.

Mit den kommunizierten Sparmassnahmen der Baselbieter Regierung ist der
Bildungsstandort Basel und die älteste Universität der Schweiz gefährdet! Die
Baselbieter Regierung will ihren Beitrag an die Uni um 25 Millionen Schweizer Franken kürzen. Dies käme einem faktischen Ende des mit der Stadt ausgehandelten Uni-Vertrags gleich.

An der Uni-Nacht und am Kürbisfest im Neubad haben wir von den Jungliberalen unsere Petition gegen den finanziellen Kahlschlag bei der Uni Basel lanciert. 500 Unterschriften sind bereits nach zwei Tagen zusammengekommen. Die Forderung, welche sich vor allem an den Landrat und die Baselbieter Regierung richtet, ist simpel. Die Universität soll auch in Zukunft mit ausreichenden Mitteln versorgt werden, die bisherigen Ausbildungsstätten sollen beibehalten werden und die Studiengebühren sollen für In- und Ausländer unverändert bleiben.

Mit dieser Mitteilung fordern wir alle auf, unsere neutral formulierte Petition zu unterstützen. Wer jetzt kein Engagement zeigt, ist ein Gegner unserer Uni und des Bildungs- und Forschungsstandorts Basel und vergisst, dass unsere Köpfe die wichtigsten Ressourcen sind, die wir haben!

Michael Hug, Präsident Jungliberale Partei

0792577826 / michaelS.hug@gmail.com

Hier den Unterschriftenbogen herunterladen: Petition JLB – gegen den Finanziellen Kahlschalg bei der Uni

22.

Sep. 2015

Uni-Vertrag: Ist das Baselbieter Geschwätz von gestern unser Beschiss von morgen?

Medienmitteilung: Jungliberale Basel. 9. Juli 2015

Uni-Vertrag: Ist das Baselbieter Geschwätz von gestern unser Beschiss von morgen?

Die Basler Jungliberalen sind alarmiert über die zu kurz gedachten Sparmassnahmen des Baselbiets an der Uni Basel. Um dies zu verhindern, nimmt die Jungliberale Partei Basel-Stadt die bürgerlichen Politiker in die Pflicht. Mittels drei Massnahmen – unter anderen einer Petition – will die JLB Baselbieter Politikerinnen und Politiker dazu anhalten, sich öffentlich zur Universität Basel zu bekennen.

Die Baselbieter Regierung will 25 Millionen Schweizer Franken bei der Uni Basel kürzen! Dieses Vorhaben gefährdet den Uni-Vertrag und somit den Bildungsstandort Basel, was einem Schuss ins eigene Bein gleichkommt – ist Bildung schliesslich eine unserer wichtigsten (und einzigen) Ressourcen. Um international zu den top Universitäten zu zählen, sind immer mehr Mittel von Nöten, da sich der Bildungswettbewerb stetig verschärft. Jetzt Mittel zu kürzen wäre ein vernichtender Schritt zurück in die Provinzialität. Um dies zu verhindern, müssten der Kanton Basel-Stadt oder Private auf den Plan treten, um das entstandene Finanzloch zu stopfen – was vertraglich nicht vorgesehen ist. Viel schlimmer noch: spart Baselland, so muss dies auch Basel-Stadt tun, was in der Folge zu einem Fehlbetrag von 60 – 100 Millionen Franken führen könnte – nicht bloss 25.

Als junge bürgerliche Partei wehren wir uns vehement gegen Sparmassnahmen am falschen Ort! Wir brauchen eine Universität, die uns Innovation bringt, was schliesslich zu Wachstum führt und somit längerfristig der bessere Weg ist, um den Staatshaushalt zu finanzieren, anstatt einer zu kurz gedachten Panikaktion. Dazu kommt, dass das Baselbiet mit der vorgesehenen Sparübung an der Uni als schlechter Vertragspartner dasteht und dies zudem die Beziehung zu Basel-Stadt weiter anspannt.

Um ein Unifiasko zu verhindern und damit Baselland seine Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel setzen muss, sind nun alle – vor allem aber die bürgerlichen Parlamentarier – aufgefordert, sich kompromisslos zur Universität und der gemeinsamen Trägerschaft zu bekennen! Um dies zu erreichen, sehen wir von der Jungliberalen Partei Basel-Stadt folgende drei Sofortmassnahmen vor:

1. Wir nehmen bürgerliche Politiker beim Wort. Bürgerliche Landräte, wie beispielsweise Georges Thüring, Eva Gutzwiller, Carloline Mall, Jacqueline Simonet, Hans Furer oder Caroline Corvini-Mohn haben sich einst bedingungslos zur Universität bekennt. Wir werden nun genannte Politiker ebenso bedingungslos mit ihren einstigen Zugeständnissen konfrontieren. Dazu recherchierten wir Zitate von bürgerlichen Landräten, die sich für die Uni aussprachen. Seit heute gibt es diese Zitate ausgedruckt auf Postkarten, damit Studierende und andere Personen die gegen Sparübungen an der Uni sind, unterschrieben können.

2. Wir konfrontieren bürgerliche Politiker. Die gesammelten Postkarten werden den Politikern anschliessend einzeln durch uns überreicht werden. Medien sind herzlich eingeladen die Übergabe zu begleiten.

3. Wir machen öffentlichen Druck. Abgerundet werden unsere Sofortmassnahmen durch eine Petition, mit welcher wir zusätzlichen Druck auf die Landräte erzeugen wollen, damit sie sich im Herbst schliesslich gegen Sparmassnahmen an der Uni und gegen eine „Vertragsaushöhlung“ mit Basel-Stadt aussprechen.

Wir sind überzeugt, dass der Landrat einsichtig sein wird, denn schon Benjamin Franklin wusste: “An investment in knowledge always pays the best interest”.
Für weitere Informationen zur Aktion inkl. Der Zitate der bürgerlichen Landräte: http://www.kaiunibschiss.ch

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Michael Hug, Präsident Jungliberale Basel-Stadt
079 257 78 26
michaelS.hug@gmail.com

Lukas Hug, Vorstandsmitglied Jungliberale Basel-Stadt
079 411 03 58
lukashug@hotmail.com

09.

Jul. 2015

Zur Medienmitteilung vom 21. April der JUSO Basel: „Gegen ein Steuerparadies für Topverdiener!“

Die Jungliberalen nehmen überrascht Kenntnis von einer weiteren Steuer-Gerechtigkeits-Initiative, die einmal mehr darauf abzielt, besser verdienende abzustrafen, um mit deren Mitteln umzuverteilen oder den Etat weiter auszubauen. Besonders stossend ist die Rhetorik, dass der Staat auf diese Steuern Anrecht hätte. So zitiert sich die JUSO in ihrer Medienmitteilung gleich selbst: „Entlastet wurde genug, es gilt das Geld jetzt dort zu holen, wo es in grossen Mengen vorhanden ist. Das tun wir mit unserer Initiative.“ Will heissen, dass man nun schon lange genug ein Auge zugedrückt hätte und es nun mehr als „fair“ wäre, dass „Normalität“ im Steuerwesen einkehre.

Grundsätzlich zeigte sich jedoch, dass eben durch eine leichte Einkommenssteuerreduktion, die Steuererträge tatsächlich angestiegen sind – wie dies einst schon Arthur Laffer beobachten konnte. Weiter befindet sich Basel im nationalen Vergleich bereits im oberen Drittel der Besteuerung der genannten Einkommensklasse. Ferner sollte in Zeiten des Wachstums der Staat nicht ausgebaut, sondern möglichst schlank gehalten werden. Deshalb ist es völlig richtig den überproportional wachsenden Staat mit Vernunft zu prüfen, anstatt auf der anderen Seite einfach die Steuern zu erhöhen.

Unser Standort kämpft momentan mit genug Herausforderungen, wie beispielsweise der Frankenstärke. Es wäre deshalb mehr als kurzsichtig, sich für negative Standortfaktoren einzusetzen – gerade in Anbetracht des intensiven Steuerwettbewerbs an den Grenzen zum Baselbiet. Es wäre daher wünschenswert, würde sich die JUSO mit kreativen Initiativen profilieren können, wie sie dies in der Vergangenheit zweifelsohne schon tat, anstatt mit einer nüchternen und undifferenzierten Steuererhöhungsinitiative den Standort Basel zu schwächen – anstatt ihn zu stärken.

Mit freundlichen Grüssen

Michael Hug, Präsident Jungliberale Partei Basel-Stadt 0792577826
Lukas Hug, Vorstandsmitglied Jungliberale Partei Basel-Stadt 0794110358

21.

Apr. 2015

Mehr Akzeptanz statt Clubsterben

Die Jungliberalen nehmen bestürzt vom Clubsterben in Basel Kenntnis und fordern Gesellschaft und Politik auf zu reagieren. Mehr Akzeptanz bezüglich Lärmemission und Bewilligungen sind gefordert – Ausgangszonen sind denkbar.

Basel „culture unlimited“ das klingt grossstädtisch, versprüht Mondänität. Klar – Museen, Theater, Dreiländereck und unsere Messen erfüllen dieses Versprechen. Aber gehört zur Kultur einer Stadt nicht auch das Nachtleben? Die Clubs, Bars und vielseitige Veranstaltungen?

Nicht mehr lange in Basel. Denn nachdem das Schiff vor zwei Jahren geschlossen hat und das NT-Areal überbaut wird, folgen nun teils europaweit bekannte Institutionen wie das Nordstern, der Hinterhof oder auch die Garage und schliessen ihre Tore.

Aus der Sicht der JLB entspricht dies weder dem Volkswillen, noch der liberalen Tradition der Stadt. Was ist geschehen, wo liegt der Fehler? Man will einen attraktiven Standort, will Zürich übertrumpfen, will international sein. Gleichzeitig werden Mietverträge nicht verlängert und dies von öffentlich rechtlichen Institutionen, wie der IWB, da eigene Interessen überwiegen. Alternative Liegenschaften wären theoretisch vorhanden, doch Lärm- und Bauvorschriften, sowie private Interessen setzten hier den Riegel. Basel tickt halt anders. Doch kommt das Basler Nachtleben zu diesem Rhythmus kaum in Tanzlaune.

Die Jungliberalen fordern ein radikales Umdenken der Behörden im Bezug auf Bewilligungsverfahren, der sehr restriktiven Lärmemissionsbemessung, sowie der Akzeptanz bezüglich Clubs und Veranstaltungen generell. Um dies zu erreichen, wollen wir die Diskussion fördern, um Lösungsansätze – wie beispielsweise das Schaffen von Ausgangszonen mit höherer Lärmtoleranz und vereinfachtem Bewilligungsverfahren zu verfolgen. Die Steinenvorstadt und die Feldbergstrasse würde sich unter anderen als solche Zone anbieten.

Das die Diskussion gewünscht ist, zeigt auch der grosse Zuspruch zur Facebook-Gruppe “Für ein junges, lebendiges Basel”.

Doch nicht nur die Behörden sind in die Pflicht zu nehmen. Auch die Erwartungshaltung der Bewohner der Innerstadt muss revidiert werden. Man muss eine Antwort darauf finden, inwiefern die Interessen Einzelner den gemeinschaftlichen Interessen in einer Stadt überwiegen dürfen.

Die Mehrheit einer städtischen Bevölkerung bewertet einen Standort nicht zuletzt wegen des Nachtlebens als attraktiv. So wählen auch viele Studenten die Universität aufgrund der Ausgehmöglichkeiten.

Wenn es so weitergeht, kann Basel wieder in ihrer Provinzialität versinken und alle Stadtanwohner, welche in der Urbanität ihre Ruhe suchen, einen grossen Gefallen tun: Das grösste Freilichtmuseum vor der Hausschwelle – Die Basler Innenstadt.

19.

Feb. 2015

Pressespiegel: Blick am Abend vom 28.01.2015

29.

Jan. 2015

Jungliberale fordern Wohncontainer für Studierende!

Mittels Brief an die Entscheidungsträger von Universität und Regierung fordern die Jungliberalen diese dazu auf, endlich aktiv zu werden in Bezug auf die Wohnungsnot der Studierenden.

Die Jungliberalen verlangen dabei, dass als erste Massnahme schnellstmöglich 200 moderne Wohncontainer für die Studierenden beschafft und aufgestellt werden.

In einem am 25. Januar 2015 versendeten Brief an den Präsidenten des Universitätsrates, Dr. Ueli Vischer, den Rektor der Universität Basel, Prof. Dr. Antonio Loprieno, den Departementsvorsteher des Präsidialdepartements Basel-Stadt, Dr. Guy Morin, und an den Departementsvorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, Dr. Christoph Eymann, fordern die Jungliberalen diese auf, schnellstmöglich 200 Wohncontainer für die Studierenden in Basel zu beschaffen und aufzustellen. Damit soll der grassierenden Wohnungsnot der Studierenden in Basel entgegengewirkt werden.

Diese Massnahme entspricht dem 2011 von den Jungliberalen lancierten Programm «Bildungsstadt Basel». Studierende in Basel sollen dabei beste Voraussetzungen vorfinden, tragen diese doch massgeblich zum vielfältigen und lebendigen Stadtleben bei. Ziel soll sein, die Studierenden auch über die Zeit nach ihrem Studienabschluss in der Stadt Basel zu behalten. Die Wohnungsnot unter den Studierenden droht das Projekt «Bildungsstadt Basel» aber zu gefährden, da die tiefe Leerstandsquote bei den Mietwohnungen in Basel viele Studenten daran hindern könnte, überhaupt nach Basel zu ziehen.

Daher sollen nun auch in Basel – wie in Amsterdam und Berlin – moderne und praktische Wohncontainer diese Wohnungsnot entschärfen. Obwohl die Standortfrage dabei nicht im Zentrum steht, sehen die Jungliberalen etwa im Bereich der Uferstrasse eine Möglichkeit für die Studentenwohncontainer. Die teils brachliegenden und im Eigentum des Kantons stehenden Grundstücke wären wohl schnell verfügbar. Das dadurch entstehende «Studentenquartier» könnte sich auch positiv auf Kleinhüningen auswirken.

27.

Jan. 2015

Parolen zu den Abstimmungen vom 30. November 2014

Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 22. Oktober 2014 haben die Jungliberalen die Parolen zu den Vorlagen über welche am 30. November 2014 abgestimmt werden, gefasst.

Einstimmig ist man der Meinung, dass die Entscheidung über Pauschalbesteuerungen weiterhin Sache der Kantone bleiben soll. Die Initiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“ wurde daher ohne Prostimme abgelehnt.

Die Initiative „Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“ (genannt Ecopop-Initiative) hat die Mitgliederversammlung ebenfalls einstimmig abgelehnt. Die Wirtschaft muss weiterhin flexibel bleiben, ausserdem würde ein JA das definitive Ende der Personenfreizügigkeit bedeuten, sowie die bilateralen Beziehungen mit der EU gefährden.

Auch einstimmig wurde die „Goldinitiative“ abgelehnt. Die Geldpolitik der Notenbank soll möglichst unabhängig und ohne Regulierungen ausgeübt werden können. Eine fixierte Menge an Gold, welche nicht mehr veräusserbar ist, steht in einem Zielkonflikt mit den Kernaufgaben der Nationalbank. Zudem wären zur Zeit enorme Mittel vonnöten, um die durch Devisenkäufe angeschwollene Bilanz der Notenbank mit Gold – im Verhältnis 1:5 – abzubilden.

Zur Integrationsinitiative: Die Jungliberalen begrüssen zwar die Idee, dass sich Personen, welche eine Aufenthaltsbewilligung erhalten oder erneuern wollen, sich dazu verpflichten Deutsch zu lernen. Dennoch stimmte die Mehrheit sowohl gegen den Gegenvorschlag, als auch gegen die eigentliche Initiative, da sie rein juristisch gesehen gar nicht durchsetzbar wäre.

27.

Okt. 2014

Kommende Anlässe, anstehende politische Abstimmungen und Vorstand

Liebe Jungliberale und Sympathisanten

Ich hoffe ihr konntet den Sommer trotz Regen geniessen und seit bereit für die Herbsttage. Vorweg möchte ich mich nochmals für euer Vertrauen bedanken, dass ihr mir durch meine Wahl entgegenbringt.

Gerne will ich euch einen kurzen Überblick über kommende Anlässe, anstehende politische Abstimmungen und den Vorstand geben.

Der Vorstand

  • Präsident: Michael Hug
  • Vizepräsidentin: Diana Blome
  • Kassier: Lukas Hug
  • Sekretär: Remi Berger
  • Beisitzer: Daniel Knecht, Philip Schotland, Benjamin Grob, Adrienne Strahm, Annina von Falkenstein

Parolenfassung zu den Abstimmungen vom 28. September 2014
Eidgenössischen Vorlagen:

  • JA (einstimmig) zur Volksinitiative vom 21. September 2011 «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» (BBl 2014 2851)
  • NEIN (einstimmig) zur Volksinitiative vom 23. Mai 2012 «Für eine öffentliche Krankenkasse» (BBl 2014 2849)

Kantonalen Vorlagen:

  • JA zum Grossratsbeschluss vom 15. Januar 2014 betreffend Stadtrandentwicklung Ost
  • JA zum Grossratsbeschluss vom 15. Januar 2014 betreffend Stadtraumentwicklung Süd
  • JA (einstimmig) zum Grossratsbeschluss vom 25. Juni 2014 betreffend Änderung der Verfassung des Kantons Basel-Stadt (Gegenvorschlag zur kantonalen Volksinitiative für die Fusion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft

Anlässe:
An der letzten Vorstandssitzung haben wir folgende Termine für das nächste Semester festgesetzt. Ich bitte euch diese schon jetzt einzutragen. Wir würden uns freuen mehr Mitglieder welche nicht zum Vorstand gehören bei uns begrüssen zu können. Es ist zudem erwünscht, dass Mitglieder auch an Vorstandssitzungen vorbeischauen!

  • Vorstandssitzung: Sonntag 21. Sept. Treffpunkt 15:00 Pfalz
  • Mitgliederanlass: Samstag 4. Oktober. (Details folgen noch. Angedacht ist eine gemeinsame Führung durch das Hafenareal – Zwischennutzungen). Treffpunkt ca. 15:00.
  • Vorstandssitzung mit anschliessender Mitgliederversammlung und Parolenfassung: Mi 22. Oktober im Parteisekretariat der LDP. (VS 18:30, MV 19:30)
  • Mitgliederanlass: Fondueplausch gemäss separater Einladung. Do 20. Oktober ab ca. 19:00.
  • Mitgliederanlass: Advänts-Gliehwyy. So 14. Dez. 16:30 am Barfi.

06.

Sep. 2014

Für ein Basel

In wenigen Tagen ist es soweit. In etlichen Gemeinden des Baselbiets findet am Auffahrtsdonnerstag der Banntag statt. Der Bann-was? mögen Sie sich vielleicht fragen. Nun, der Banntag ist ein alter Brauchtum, welcher dazu dient, die Grenzen der politischen Gemeinde abzuschreiten. Mittlerweile handelt es sich dabei um ein frohes Volksfest, doch ist der weltliche Gedanke dahinter ziemlich ernst. Werden doch im Rahmen der „grossen Grenzbegehung“ vor allem die gesetzten Grenzsteine auf ihr Vorhandensein und ihre Position überprüft. Schlussendlich geht es also darum, zu überprüfen, ob die Bewohner aus der Nachbarsgemeinde nicht etwa in betrügerischer Manier – klammheimlich – die Grenzsteine versetzt haben!

Ist der Banntag also ein Tag des Misstrauens und der Verschlossenheit? Ganz und gar nicht! Der Banntag ist eine schöne Tradition, welche das dreistufige, föderalistische System der Schweiz voll und ganz wiederspiegelt. Doch bringt er angesichts dessen, dass der Banntag nicht nur die kommunalen Grenzen, sondern auch die kantonalen Grenzverläufe miteinbezieht, ebenso zum Vorschein, welch hohe Bedeutung den politischen Grenzen noch immer zukommt.

Dies wirkt besonders in einer Zeit umso erstaunlicher, in der den eigenen Träumen und Möglichkeiten kaum noch Grenzen gesetzt sind. Es scheint fast so, als hinke die Kartographie der heutigen gelebten Zeit hinterher. Denn tatsächlich bestehen noch immer physische Grenzen zwischen den beiden Halbkantonen, Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die im realen Leben schon längst überwunden sind.

Parkiert wird auf baselbieter Grund vor der St. Jakobshalle, verfolgt wird der Match aber in Basel im Joggeli. Spaziert wird im Allschwiler Wald, gewohnt wird im Langen Loh. Gearbeitet wird in der Breite, geschlafen wird in Birsfelden. Studiert wird in Muttenz, gebüffelt im Gundeli. Und, und, und.

Die diversen Beispiele zeigen etwas deutlich: Wie schön der Brauch des Banntags auch sein mag, sorgen wir doch dafür, dass endlich zusammengeführt wird, was trotz Grenzen zusammengehört!

Für ein Basel.

Philip Schotland

28.

Mai. 2014

Jungparteien sind für Prüfung der Fusion

Nachdem der Grosse Rat vorgelegt hat, fordert «Jugend für Ein Basel» nun vom Landrat eine sachliche Diskussion ohne überschwänglichen Chauvinismus. Die jungen Menschen spielen eine essentielle Rolle in der Frage der Kantonsfusion. Wir sind die Zukunft!

Jungparteien von links bis rechts aus Stadt und Land haben in den letzten Wochen die Parolen für die Fusionsinitiative gefasst. Der Tenor ist eindeutig: Die jungen Menschen sind klar für eine Prüfung der Fusion. Wir wollen unser Schicksal selber bestimmen und langfristig unserer Region zeitgemässe politische Strukturen verpassen. Wer argumentiert, eine Fusion absorbiere zu viele Kräfte und sei zu aufwändig, sollte sich an den Schweizer Pioniergeist im 19. Jahrhundert erinnern. Unser heutiger Wohlstand im einstigen Armenhaus Europas verdanken wir den mutigen und visionären Kräften, welche den Aufwand nicht gescheut haben beim Aufbau des Bundesstaates. Die Schein-Alternativen der Fusions­gegner heissen: mehr Bürokratie und weniger Mitsprache für die Bevölkerung.

Gegenvorschlag setzt Landrat unter Zugzwang

In der Zwischenzeit hat der Grosse Rat einen grosszügigen Gegenvorschlag zur Fusions­initiative ausgearbeitet, welcher dem höheren Bevölkerungsanteil im Baselbiet Rechnung trägt. Auch wenn eine paritätische Aufteilung formal und demokratisch ebenso richtig gewesen wäre, begrüsst «Jugend für Ein Basel» diesen Gegenvorschlag.

Schluss mit dem peinlichen Siebedupf-Chauvinismus

Emotional ist es verständlich, wie sehr einem ein eigener Kanton am Herzen liegt. Gegen Heimatliebe ist nichts einzuwenden. Auch wir sind stolz auf unsere Region – aber unabhängig von politischen Grenzen. Mit dem glorifizierten Bekenntnis zum selbständigen Landkanton haben es einige Politiker in den letzten zwölf Monaten deutlich übertrieben: Vom Hochleben der „Aescher Wyber“ mit Heugabeln über das Pflanzen von Freiheits­bäumen am Schlachtfeld zur Hülftenschanz bis zu salbungsvollen Worten in martialischem Duktus über Stephan Gutzwiller, den Therwiler Revolutionsführer von 1833. Die Berufs­baselbieter haben keine Peinlichkeit ausgelassen.

Jede Generation hat das Recht, die politischen Strukturen zu hinterfragen

Seit der letzten Abstimmung von 1969 ist die Region näher zusammengewachsen. Das Baselbiet befindet sich seit Jahren in einer strukturellen und finanziellen Krise. Unabhängig von den Diskussionen zur Kantonsfusion sind grundlegende Gebietsreformen in den nächsten Jahren so oder so überfällig, bevor die Region sich selbst lahm legt.

Das Komitee «Jugend für ein Basel» fordert die fusionsskeptischen Kantonsparlament­arierinnen und -parlamentarier der Generation Ü60 dazu auf, sich zu überlegen, wie sehr sie selber persönlich betroffen wären von diesem Generationenprojekt. Der Lead gehört ganz klar in die Hände der Jungen.

20.

Mai. 2014